
Spanien betrauert den Tod von 6 Kindern, drei von ihnen
Kolumbianer, des
spanischen
UNIFIL
Kontingents im
Suedlibanon am
Samstag den 24.
Juni 2007, der
grosse
Ver-aergerung
auf die
iberische
Halbinsel
gebracht hat
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Genau vor einem Jahr wurde der
Libanon wieder einmal in eine
direkte Gegenueber-stellung
zwischen Orient und Occident
platziert, deren Regierungen
wahre Feinde des Libanons sind,
und das Leiden des libanesischen
Volkes nicht einberechnen.
Sie sind ungeduldig den
Libanon zu zerstoeren.
Durch ihre Politiker und
Presse machen sie geltend, die
Verteidiger des Landes der
Zedern zu sein, aber insgeheim
haben sie total unterschiedliche
Plaene: mehr Zerstoerung und Tod.
Das haben sie vor fuer
dieses Land mit kleiner
Oberflaeche.
Seine Kinder sind
glaenzend im Ausland, jedoch
kann der Libanon sich
international nicht aufdraengen.
Denn der Libanon in
seiner demokra-tischen Einheit,
seiner Toleranz, vielseitingen
Kultur und nicht zu vergessen
seinem Klima und wunderbaren
Landschaft, ist eine
gegensaetzliche Betonung zu
Israel und den arabischen
Laendern, die zusammen mit ihren
Verbuendeten in Amerika, Europa
und Iran zusammenarbeiten um
Feuer und Geruechte in das Land
einzufloessen.
Wieder einmal ist die
Fremdenverkehrssaison verloren,
weil wir den Anfang eines neuen
unmittlebar bevorstehenden
Krieges erwarten; dies ist die
Hauptschlagzeile in allen
libanesischen Medien, aber wir
ignorieren sie immer noch.
Ein militaerischer
Staats-streich, ein
palaestinensischer Aufstand, ein
syrisches Einschreiten, ein wohl
organisierter Angriff auf
Hesbollah; viele
Verdaechtigungen sind
international verstaerkt um
einen neuen Buergerkrieg zu
provozieren.
Auf dem Land ist die Front wohl
begruendet; im palaestinensichen
Lager Nahr el Bared [kalter
Fluss] im Nord Libanon steht die
libanesche Armee regionalen
Islamisten gegen-ueber, die am
20. Mai in einem Blutbad
dreissig (30) libanesische
Soldaten umgebracht haben; sie
hatten nicht einmal die
Hoeflichkeit ihrer israelischen
Vorgaenger zehn Monate vorher im
Suedlibanon, der Oeffentlichkeit
gegenueber ihren
vorsaetzlichen Angriff zu
rechtfertigen.
Wennimmer zehn Tage
vergehen, findet ein blutiger
Angriff statt, der an diesem
libanesischen Sommeranfang
Spannung hervorruft, zum
Beispiel die Autobombe, die am
13. Juni an der Beiruter
Kuestenstrasse das Mitglied des
libaneschichen Parlaments Walid
Eido getoetet hat, oder am 24.
Juni wenn eine andere Autobombe
an einem Strassenrand in Khaim
sechs Soldaten des spanischen
UNIFIL Kontingents ums Leben
brachte.
Darum, ihr freundlichen
Laender, wollt ihr dem Libanon
wirklich helfen?
Es ist ganz einfach: es
reicht aus, die libanesische
Armee mit
Luftverteidigungswaffen und
Kampfhubschraubern auszuruesten,
und Mitteln ihre Autoritaet
innerhalb des landes und an
seine Graenzen auszudehnen.
Keine fremde Armee oder
Armee, die von fremden Maechten
abhaengig ist, sollte notwendig
oder gedulded sein.
Dann sollten wir in der
Lage sein unser Tabule (eine
Lieblingsspeise der
libanesischen Gastronomie) in
Frieden zu verkoestigen, die
Berge und Wunder des Libanons zu
geniessen ohne uns um die
Zukunft unserer Kinder zu sorgen.
So sollte Samstag, der 7.
Juli gefeiert werden: nationaler
Tabule Tag mit Spielen und
Wettkaempfen, der von nun an am
ersten Samstag im Juli
abgehalten werden soll.

Nationaler
Tabule Tag am Samstag, den
7. Juli 2007

Die
Berge von Dhour Choueir
begruessen in Blueten die
ersten Sommerferiengaeste. Foto
aufgenommen am 24. Juni
2007. Naji Farah