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>> FLASH >> DIE ANTILIBANESISCHE ALLIANZ BEDROHT DAS LAND DER ZEDERN - Freitag, 6. Juli 2007

Samstag, den 7. Juli, nationaler Taboule Tag
Berge und Wunder im Libanon
von NAJI FARAH, Chefredakteur
 

Spanien betrauert den Tod von 6 Kindern, drei von ihnen Kolumbianer, des spanischen UNIFIL Kontingents im Suedlibanon am Samstag den 24. Juni 2007, der grosse Ver-aergerung auf die iberische Halbinsel gebracht hat 

Genau vor einem Jahr wurde der Libanon wieder einmal in eine direkte Gegenueber-stellung zwischen Orient und Occident platziert, deren Regierungen wahre Feinde des Libanons sind, und das Leiden des libanesischen Volkes nicht einberechnen.  Sie sind ungeduldig den Libanon zu zerstoeren.  Durch ihre Politiker und Presse machen sie geltend, die Verteidiger des Landes der Zedern zu sein, aber insgeheim haben sie total unterschiedliche Plaene: mehr Zerstoerung und Tod.  Das haben sie vor fuer dieses Land mit kleiner Oberflaeche.  Seine Kinder sind glaenzend im Ausland, jedoch kann der Libanon sich international nicht aufdraengen.  Denn der Libanon in seiner demokra-tischen Einheit, seiner Toleranz, vielseitingen Kultur und nicht zu vergessen seinem Klima und wunderbaren Landschaft, ist eine gegensaetzliche Betonung zu Israel und den arabischen Laendern, die zusammen mit ihren Verbuendeten in Amerika, Europa und Iran zusammenarbeiten um Feuer und Geruechte in das Land einzufloessen.  Wieder einmal ist die Fremdenverkehrssaison verloren, weil wir den Anfang eines neuen unmittlebar bevorstehenden Krieges erwarten; dies ist die Hauptschlagzeile in allen libanesischen Medien, aber wir ignorieren sie immer noch.  Ein militaerischer Staats-streich, ein palaestinensischer Aufstand, ein syrisches Einschreiten, ein wohl organisierter Angriff auf Hesbollah; viele Verdaechtigungen sind international verstaerkt um einen neuen Buergerkrieg zu provozieren. 

 

Auf dem Land ist die Front wohl begruendet; im palaestinensichen Lager Nahr el Bared [kalter Fluss] im Nord Libanon steht die libanesche Armee regionalen Islamisten gegen-ueber, die am 20. Mai in einem Blutbad dreissig (30) libanesische Soldaten umgebracht haben; sie hatten nicht einmal die Hoeflichkeit ihrer israelischen Vorgaenger zehn Monate vorher im Suedlibanon, der Oeffentlichkeit gegenueber ihren  vorsaetzlichen Angriff zu rechtfertigen.  Wennimmer zehn Tage vergehen, findet ein blutiger Angriff statt, der an diesem libanesischen Sommeranfang Spannung hervorruft, zum Beispiel die Autobombe, die am 13. Juni an der Beiruter Kuestenstrasse das Mitglied des libaneschichen Parlaments Walid Eido getoetet hat, oder am 24. Juni wenn eine andere Autobombe an einem Strassenrand in Khaim sechs Soldaten des spanischen UNIFIL Kontingents ums Leben brachte.  Darum, ihr freundlichen Laender, wollt ihr dem Libanon wirklich helfen?  Es ist ganz einfach: es reicht aus, die libanesische Armee mit Luftverteidigungswaffen und Kampfhubschraubern auszuruesten, und Mitteln ihre Autoritaet innerhalb des landes und an seine Graenzen auszudehnen.  Keine fremde Armee oder Armee, die von fremden Maechten abhaengig ist, sollte notwendig oder gedulded sein.  Dann sollten wir in der Lage sein unser Tabule (eine Lieblingsspeise der libanesischen Gastronomie) in Frieden zu verkoestigen, die Berge und Wunder des Libanons zu geniessen ohne uns um die Zukunft unserer Kinder zu sorgen.  So sollte Samstag, der 7. Juli gefeiert werden: nationaler Tabule Tag mit Spielen und Wettkaempfen, der von nun an am ersten Samstag im Juli abgehalten werden soll.  

 

 

 

Nationaler Tabule Tag am Samstag, den 7. Juli 2007

 

 

Die Berge von Dhour Choueir begruessen in Blueten die ersten Sommerferiengaeste. Foto aufgenommen am 24. Juni 2007. Naji Farah

 

 
 

 

 

 

 

 

 

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