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>> FLASH >> FRANZOESISCHE KIRCHE RUFT AUF DIE LIBANESISCHEN KIRCHEN ZU UNTERSTUETZEN - Samstag, 7. April 2007 

Israel und Iran sind die hoechst unpopulaeren Staaten in der Welt  

Israelisch palaestinensisches Misstrauen zehrt am Friedensplan der arabischen Liga
 
 

Eine Delegation der franzoesischen Bischoffskonferenz (CEF) besuchte den Libanon und ging zuerst zur St. Thomas Kirche der griechisch melkitisch katholischen Kirche in Tyr am Sonntag, den 4. Maerz 2007.  Kardinal Jean-Pierre Ricard und Mgr. Stanislas Lalanne (Praesident und Generalsekretaer der CEF) begleiteten den apostolischen Nuntius Mgr. Luigi Gatti und die Bischoeffe Mgr. Georges Bacaouni (griechisch katholisch) und Mgr. Chucrallah Hajj (maronitisch) zusammen mit einer Gruppe von Glaeubigen veranstalteten eine Prozession in der alten christlichen Strasse zur maronitischen Kirche unserer Jungfrau des Meeres, wo eine grosse Messe gefeiert wurde. Nach dem Mittagessen im phoenizischen Hafen empfing der griechisch orthodoxe Bischoff Mgr. Elias Kfoury die Delegation in der Empfangshalle der Gemeinde. Foto: Ankunft an der St. Thomas Kirche in Tyr.  Erste Reihe von links nach rechts: Mgr. Jean Haddad (ehemaliger Bischoff der griechisch katholischen Kirche) Cardinal Jean-Pierre Ricard, Mgr. Georges Bacaouni; zweite Reihe von links nach rechts: Mgr. Stanislas Lalane, Mgr. Luigi Gatti und Mgr. Chucrallah Hajj

Warum macht die Loesung des israelisch-palestinensischen Konflikts 60 Jahre nach der Gruendung des Staates Israel und seiner Anerkennung durch die Vereinten Nationen keine Fortschritte?  Die Akte war im Programm des Gipfeltreffens der Arabischen Liga in Ryadh am 28. und 29. Maerz.  Die pan-arabische Organisation ist sich des Scheiterns der „Strassenkarte“ (ein internationaler Friedensplan aus dem Jahre 2002, der sich auf einer Loesung in Teilabschnitten begruendet und von dem Quartett der Vereinigten Staaten, Russland, der Europaeischen Union und den Vereinten Nationen unterstuetzt wird) im klaren und hat darum einstimmig in Beirut im Maerz 2002 ihren eigenen Friedensplan auf Grund der Initiative von Saudi Arabia verabschiedet.  Dieser Plan verlangt den kompletten Abzug aller israelischen Besatzungstruppen von den Gebieten, die im Kriege des Jahres 1967 besetzt wurden (den syrischen Golanhoehen, der Westbank und Gaza), eine gerechte Loesung des Fluechtlingsproblemes in Uebereinstimmung mit dem UN Beschluss 194, und der Anerkennung eines unabhaengigen souveraenen palaestinischen Staates in den besetzten Gebieten Gazas und der Westbank mit Ost Jerusalem als seiner Hauptstadt. Als Gegenleistung verspricht die Arabische Liga einen Friedensvertrag mit einer Sammlung normaler diplomatischer und wirtschaftlicher Verhaeltnissen. Die iraeleische Regierung, die den Plan 2002 ohne weiteres abgelehnt hat, hat siner neuerlichen Ueberpruefung zugestimmt, jedoch zur Bedingung gemacht, dass dies lediglich eine Grundlage fuer zukuenftige Verhandlungen darstellt. Als Anfang haben franzoesische Kirchenfunktionaere – www.cef.fr – nach Rueckkehr von einer Reise in den Libanon die Unterstuetzung der Kirchen im Libanon gefordert, deren Funktionaere ihre Bereitschaft erklaerten, die innerlichen Spannungen zwischen den verschiedenen politischen Lagern zu vermindern und die Auswanderung christlicher Jugend einzudaemmen. Andererseits hat die italienische Botschaft im Libanon am Mittwoch, den 4. April eine Vereibarung mit UNICEF unterschrieben, und deren libanesischer Zweigstelle 2,7 Millionen Euro zugewiesen hat um den derzeitigen Wiederaufbau von Schulen und medizinischen Versogungsstellen im Suedlibanon zu finanzieren, die in israelischen Agriffen im Juli und August zersteoert wurden. Der libanesische Minister fuer oeffentliche Arbeiten, Herr Mohamad Safadi, hat am 5. April auf Einladung des ehemaligen franzoesischen Ministerpraesidenten und derzeitigen Praesidenten des nordfranzoesischen Staedtebundes, Herrn Pierre Nauroy, in Lille eine bedeutenden Anzahl von Uebereinkommen (Protokollen) ueber die Zusammenarbeit zwischen Nordfrankreich und Nordlibanon unterschrieben, die auf lokaler Verwaltungsebene aber auch auf der Ebene gewaehlter Lokalversammlungen erfuellt werden sollen. Letztlich hat eine neuerliche Umfrage der BBC Israel (56%) und Iran (54%) als sie ersten beiden Staaten mit dem groessten negativen Einfluss in der ganzen Welt eingestuft, gefolgt von den Vereinigten Staaten (51%) und Nordkorea (48%).

 

 

 

In der Altstadt von Jerusalem wurde der Weg fuer Jesus Christus eingeebnet und am Karfreitag in traditioneller Weise das Kreuz nach Golgatha getragen. AFP

 

 

29. Maerz 2007 auf dem Land suedlich von Saida, das palaestinensische Lager von Ain El-Heloue ueberblickendm (aeusserst links) die neue Basilika und Statue unserer Jungfrau von Mantar in Maghdouche, wo die Jungfrau Maria drei Tage lang in einer Hoehle auf die Rueckkehr ihres Sohnes Jesus wartete, der die Region besuchte

 

 
 

 

 

 

 

 

 

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