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„Der Libanon enstand als ein „europaeisches“ Mittelmeerland aus dem Sichtpunkt seiner georgraphischen Position, seiner kulturellen Meinungsvielfalt und demokratischen Natur.  Der Krieg, den Israel im Sommer 2006 gegen den Libanon gefuehrt hat, hat die europaeische Union gezwungen als regionale Macht ihre Kraft zu zeigen.  Zu Beginn ist der Libanon der erste fassbare Beweis dafuer, dass Europa in seiner Sicht Teil eines Mittelmeerraums ist, wo Frieden vorherrscht, wo es Entwicklung und Demokratie vorantreibt, wie in der Konferenz von Barcelona in 1995 angenommen wurde. Der Libanon hat eine -bis heutige schattige- Zukunft und verpflichtendes Ziel: ein Leuchtfeuer der Demokratie im Nahen Osten des 21. Jahrhundert zu werden und damit seine Geschichte, einschliesslich der juengsten, in Frage zu stellen.“ Béatrice Patrie „Wer will den Libanon zerstoeren?“ (2007)

„Heiliger Vater, mit tiefer Sorge und Schmerz sucht meine Stimme Euch zu erreichen. Ein kleines Volk liegt im Sterben, das wir vom Gesicht dieser Erde wegradieren koennen, weil es der Kirche und seiner Liebe zu seiner aeltesten Tochter, Frankreich, treu bleibt. Es lebt in der Nachbarschaft wo Christus geboren wurde. In seiner Freundschaft ist es ehrlich, treu und beharrlich bis zum Tode. Ueber Jahrhunderte hinweg hat es der steigenden Flut des Islam widerstanden und aus seinem kleinen Land eine christliche Insel gemacht. Dieses Land ist der Libanon, eines Eurer geistlichen Fuerstentuemer. Es wurde so greulich bestraft, dass Eure Heiligkeit, wenn richtig belehrt gewesen waere, nicht passiv und mit undeutlichen und falschen Versicherungen nicht zufrieden geblieben waere.“ Offener Brief an seine Heiligkeit Benedikt XVI, Chekri Ghanem (1916)

„Hier bist Du, armer Libanon, von der Braut des Gesangs nicht mehr besungen.  Hier bist Du, armer Libanon, mein Land, wo Deine Freunde in unterschiedlicher Weise um Dich trauernd, sich an Deinem Bett zusammengefunden haben und beten. Hier kommt die Stunde der Dunkelheit ueber Dich, verheerend und aufgereizt in allem, das Du gewesen bist.  Wirklich, die Stunde der Dunkelheit hat bereits begonnen fuer Dich, armer Libanon, dessen Name „Milchberg“ und „Weisse Pracht“ bedeutet.  Here bist Du, Libanon, dessen Milch verwandelt wurde und seine weisse Pracht ist erblasst.  Und sogar Gottes Voegel, die die gleiche Klarheit des Himmels liebten, fuer den vielleicht das Wort „himmelblau“ / „azurblau“ erfunden wurde, die Voegel sind dahingeschieden.“ Salah Stétié (1994) 

„Alter Libanon, Du bleibst immer jung und laechelst.  Ich bin aus Deinem Lehm gemacht, geformt von Deinen Felsen, von der Blaeue Deines Himmels, wohin ich zum Beten gehe, und von den guten Jungen ohne Furcht oder Reue. 

Ich bin gemacht von deiner immergruenen Zeder, deiner ergebenen Kirche mit dem suessen Klang seiner Glocke, deinem Glauben, der im Herzen des Orients beharrt, dessen reiner Weihrauch an den Abhaengen seiner Berge klingt.

Libanon mit einer glaenzenden Front aus Schnee und Idealen, badet seine Fuesse in kristallen Fluten, Oh Libanon, zweimal geheiligt von meinem Vater und meiner Mutter,

Lebanon, immer mit Blumen bedeckt und von Liebe uebermaechtigt, fuer immer werde ich Dein bleiben, oh Libanon des Lichts, in vollem Bewusstsein des Tages, den ich Dir schulde! ...

Charles Corm (1952)  

„Einer tatkraeftigen Minderheit, nicht mit den Glaeubigen der ehrenwerten juedischen Religion verdammt, ist es waehrend des Jahrhunderts der universellen Erklaerung der Menschenrechte gelungen, im westlichen Sinne totale Verwirrung zuschaffen, fuer eine Welt, die normal bevoelkert, friedlich in ihrer palaestinensischen Zukunft fussfasst.  Zweifellos, die Genauigkeit, die zwei Drittel der Menscheit gemein ist, aber mit einer Entschlossenheit voller Hoffnung.  Audiovisuelles und Geschriebenes ist bis heute noch nicht Teil seines unterdrueckten arabischen Volkes und seit Juni 1967 spach seine Stimme mehr als je zuvor von Leiden und Unterdrueckung ...  Der Westen als Beschuetzer eines expansionistischen konfessionellen Israels, koennte eines Tages aufwachen und von den tragischen Knsequenzen seiner grausamen Parteilichkeit erstaunt sein.“ Camille Aboussouan (1968)    

„Wie dem so ist, Libanon ist insgesamt gesehen, eine der hoechst erstaunlichen Bergregionen der Erde.  Der Reisende wird auf ersten Blick von seiner Groesse und Majestaet beeindruckt.  Wirklich ist nichts vergleichbar mit dem zauberhaften Effekt, der aus der Ferne von dieser langen und wunderschonen Kette von den Strahlen der aufgehenen Sonne in der Morgenroete geschaffen wird.  So wechselt die Pracht seiner praechtigen Gipfel vom Silberglanz zu Gold, am reinsten und hoechst erstaunlich ...  Letztendlich, wenn diese Gipfel dunkel und schattig geworden sind, bezeugen sie sofort das aufleuchten einer Gruppe von Sternen die das Firmament bedecken und offensichtlich den imensen Dom abstuerzen; wir koennen von einer bedeutenden Anzahl himmlischer Leuchtfeuer sprechen, deren Licht darauf hinzielt sie zu erleuchten.  Oft habe ich dieses ueberwaeltigt mit eigenen Augen miterlebt und immer bewundert.  Eine erhabene unvergleichliche Schoenheit herrscht in den Meisterstuecken des Schoepfers, das die Seele und Vorstellungskraft derer einfaengt, die die Natur mit einem scharfen religioesen Auge betrachten.“ Victor Guérin (1881)      

„Sie haben Ihren Libanon und seine Dilemmas.  Ich habe Lebanon und seine Schoenheit.  Sie haben Ihren Libanon, den seine Kaempfe zerfressen.  Ich habe meinen Libanon mit den Traeumen, die darin geboren wurden.  Sie haben Ihren Libanon, nehmen Sie ihn wie er ist.  Ich habe meinen Libanon und ich akzeptiere nur das Absolute.  Ihr Libanon ist ein politisches Durcheinander, das Zeit aufzuloesen versucht.  Mein Libanon ist von erhoehten Bergen geschaffen, stolz und prachtvoll im Himmelblau.  Ihr Libanon ist ein internationales Problem im Schatten der Nacht.  Mein Libanon ist von friedlichen und zauberhaften Taelern geschaffen, dessen Haenge Glockengelaeute und das Fluestern der Fluesse begruessen ...  Erlauben Sie mir Ihnen zu sagen, dass Sie derzeitig Kinder meines Libanon’s sind ...  Sie gewinnen woimmer sie hingehen; sie sind beliebt und respektiert woimmer sie sich niederlassen.   Sie sind jene die in Armenhaeusern geboren sind und in den Palaesten der Weisheit sterben ...“ Khalil Gibran (1920)      

„Dies Land ist in dem, was davon uebrigbleibt, bewundernswert.  Libanon hat ein bestaendiges  Aroma, das an die Epoche des Jesus erinnert.  Hier bin ich schon auf bibilischem Land.  Von meiner Terrasse in Tyre sehe ich Sarepta, Hermon, Carmel und die Berge des Stammes Dan ...  Libanon, das hoechst erstaunliche Ding in der Welt, sammelt in sich durch einen seltenen Vorzug einen Grad von Groesse und Zauber; dies sind froehliche, bluehende und duftende Alpen.  Jeder seiner Gipfel ist von einem Tempel gekroent ... alles, was ich Ihnen sagen kann, ist , das die Luft im Libanon am suessesten, reinsten und hoechst belebenden in der Welt ist, dass dieses Land Gesundheit, Seelenfrieden, Wohlfahrt und natuerliches Schaffen einfloesst, dass seine Bevoelkerung im Grossen und Ganzen gut und freundlich ist, das mehr Sicherheit geboten ist, als in jedem anderen Lande Europas und dass ich dieses Land alleine zu fuss und ohne jeglichen Schatten der Besornis durchqueren werde.“ Ernest Renan (1860)     

„Alle Bilder biblischer Dichtung sind in Grossbuchstaben auf das gezeichnete Gesicht des Libanons eingraviert, seinen goldenen Gipfeln und seinen Wassern die in den Taelern fliessen.  Dieses Land sollte das erste sein, das land schrecklicher Dichtung und menschlichen Wehklagens; der herzergreifende und grandiose Akzent der Propheten ist fuehlbar in seiner wilden, herzergreifenden und grandiosen Natur.“ Alphonse de Lamartine (1833)    

„Die Bande zwischen Frankreich und Libanon sind in ihrer Festigkeit und Aufrichtigkeit erwiesen.  Wenn Frankreich mit einer Mission im Orient betraut ist, ist der Libanon in seinem Auftrag mit einer Mission in Europa betraut.  Deswegen ist der Scharfsinn der beiden Laender auf gegenseitiges Einverstaendnis gerichtet ist, im Geiste der Solidaritaet, nicht nur in Sachen praktischer Ordnung, sondern auch in politischen Fragen.  Diese Zusammenarbeit kann helfen Frieden in der Region wiederherzustellen, in der der Libanon liegt, und auch zum Weltfrieden beitragen.“ General Charles de Gaulle (1968)

 
 

 

 

 

 

 

 

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